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- Veröffentlicht am Freitag, 07.02.2025
Fahrbahnabsenkung B54 Oberbrügge jetzt!
FWG fordert Bürgermeister Olaf Stelse auf, endlich tätig zu werden.
Update: 12. Februar 2025

An der Eisenbahnunterführung zwischen Haus Rhade und Oberbrügge muß die Fahrbahn abgesenkt werden.
Die Fahrbahnabsenkung an der Eisenbahnbrücke zwischen Haus Rhade und Oberbrügge steht immer noch aus. Das ist jedoch eine Voraussetzung für eine Verlagerung des Verkehrs weg von der L 528 Halver-Kierspe, die Kierspe extrem entlasten würde. Geplant war das eigentlich für 2022, wurde dann verschoben auf das Frühjahr 2023 und jetzt, im Frühjahr 2025 – zwei Jahre später – ist immer noch nichts passiert!
Unser Bürgermeister-Kandidat Nico Howorka und unser Fraktionsvorsitzender Peter Christian Schröder appellieren an Bürgermeister Olaf Stelse, nun endlich mit Nachdruck den Beginn der Arbeiten an der Eisenbahnunterführung in Oberbrügge anzumahnen. Im Gegensatz zu den Bürgermeistern der Städte Halver und Lüdenscheid, denen es völlig egal ist, wie es Kierspe mit seinem überbordenden Verkehr geht, sollte dies dem Kiersper Bürgermeister nicht egal sein.
Solidarität mit Kierspe? Fehlanzeige!
Bürgermeister Brosch (Halver) will diese Absenkung auf keinen Fall und Bürgermeister Wagemeyer (Lüdenscheid) hat mit seinem Durchfahrtsverbot schon mal Fakten geschaffen, die es LKW derzeit unmöglich machen, die B54 als ordentlichen Zubringer zur A45 Meinerzhagen zu nutzen. Der Landrat Marco Voge indes tut lieber gar nichts, schon gar kein Durchfahrtsverbot für Kierspe zu erlassen, und ist zudem noch zu feige, sich in Kierspe überhaupt offiziell blicken zu lassen. – Soviel zur immer beschworenen Solidarität des Märkischen Kreises und seiner Kommunen. Die Folgen hat Kierspe zu tragen: extremste Zunahme des Durchgangsverkehrs vor allem durch LKW und die damit verbundenen Belastungen für die Kiersper Bevölkerung.
Schon seit 2009 haben wir immer wieder gesagt, daß man dem (immer schon hohen) Verkehrsaufkommen auf der L528 nur beikommen kann, wenn man bereits in Halver den Verkehr auf die (dafür vorgesehene) Bundesstraße 229 nach Brügge leitet und ein Durchfahrtsverbot für LKW in Kierspe erläßt.
Dies wurde aber immer von dem damaligen Bürgermeister Frank Emde torpediert, der wohl meinte, daß seine Planungen für eine Nordumgehung damit steigen würden. Auch Strassen.NRW hat einem entsprechenden Vorhaben immer negativ gegenübergestanden. Aus „technischen“ Gründen, angeblich. Jetzt auf einmal ist es aber doch möglich, wird aber aus unerfindlichen Gründen nicht gemacht. Beamtenbürokratie!
Leider tut Bürgermeister Olaf Stelse auch nichts dafür, das Projekt voranzutreiben. Nur stillen Protest zu zeigen ist nicht nützlich, wenn’s brennt!
Update: 12. Februar 2025
Wie durch die Recherche von Markus Klümper auf mein-kierspe.de zu erfahren war, liegt die Verzögerung tatsächlich wohl am Eisenbahnbundesamt, weil die Arbeiten an der Bahnunterführung nur gemacht werden können, wenn der Zugverkehr ruht. Aber das tut er doch schon lange! Viel zu lange!! Man glaubt es nicht!!!
Was wir trotzdem nicht verstehen: Warum tut Bürgermeister Olaf Stelse nichts? Da muß man doch nachbohren, Öffentlichkeit herstellen und den Verantwortlichen auf die Nerven gehen. Und im Zweifel muß man auch mal ganz nach oben gehen: Landesverkehrsminister oder Bundesverkehrsminister! Aber nicht mal Marco Voge als kleiner Landrat war ja hier vor Ort. Vielleicht, weil Bürgermeister Olaf Stelse sich nicht traut?

Nur 3,90 m ist die Eisenbahnbrücke hoch.

Die Standardhöhe eines Lkw beträgt aber vier Meter.

Das paßt für viele LKW nur knapp ...

... oder gar nicht.