Mehr Verkehr für Haunerbusch, Bordinghausen und Bachstraße

Was Bürgermeister, CDU, UWG und FDP Ihnen verschweigen.
Kierspe

Städtebaulicher Rahmenplan Kierspe „Östlich Rathaus“

Daß der Haunerbusch schon jetzt verkehrsmäßig an seine Grenzen stößt, ist in Kierspe bekannt. Schon seit langem gibt es Probleme, den Verkehr vom Haunerbusch auf die Friedrich-Ebert-Straße zu bringen. Doch was Bürgermeister, CDU, UWG und FDP verschweigen, ist daß die Belastung noch größer ausfallen soll.

Der Grund liegt in dem Baugebiet „Östlich Rathaus II“, ein Vorhaben, das direkt nach der Wahl „auf Teufel komm raus“ durchgezogen werden soll. Dabei war dies eigentlich anders versprochen: Beim ersten Teil des Baugebietes Östlich Rathaus hatten damals alle Fraktionen im Rat (wir gehörten noch nicht dazu) klar gesagt, daß nur der erste Teil über den Haunerbusch abgeleitet wird. Die Teile zwei und drei sollten erst gebaut werden, wenn die Nordumgehung kommt.

Mittlerweile ist aber klar, daß die Nordumgehung (Lausebergabstieg) nicht kommt. Die Landesregierung sagt ganz klar „Straßenerhalt vor Neubau“, womit das Vorhaben in Kierspe abgehakt ist. Nun versucht der Bürgermeister noch, der Nordumgehung als B 54n einen neuen Anstrich zu geben, aber auch das dürfte in absehbarer Zeit wohl nicht klappen.

Kierspe

Entwurfsplanung der Nordumgehung als „Entlastungsstraße Kierspe“ oder „Aufstieg Lauseberg“

Bürgermeister, CDU, UWG und FDP verschweigen Ihnen damit bittere Wahrheiten, denn es gibt nur zwei Möglichkeiten, ein mögliches Baugebiet Östlich Rathaus II (und später III) anzubinden: Die eine ist über den Haunerbusch. Hier gab es Anfang des Jahres eine Verkehrszählung, deren Auswertung aber noch nicht veröffentlicht wurde, weil man das Thema erst nach der Wahl „ganz in Ruhe“ (und damit ohne ‚störende Bürger‘) aufgreifen möchte. Schon vor Jahren wurde von einem Planungsbüro klar festgestellt, daß der Haunerbusch verkehrsmäßig überbelastet ist. Trotzdem wurde Östlich Rathaus I gebaut und die Verkehrszahlen (gerade auch mit der neuen Seniorenresidenz) stiegen noch einmal. Nach dem Grundsatz „Wer zahlt, hat Recht“, dürfte klar sein, wie das neue Gutachten wohl ausfallen wird.

Doch es gibt ja noch die zweite Möglichkeit, Östlich Rathaus II anzubinden: Über Asternweg/Bordinghausen/Bachstraße. Und Nein, das ist nicht vom Tisch! Im Ausschuß besprochen, wurde festgestellt, daß es schwierig ist, dies umzusetzen. Aber nicht unmöglich. Damit ist dies die zweite Option, die spätestens für Östlich Rathaus III gezogen wird. Dies auch noch über den Haunerbusch anzubinden, ist so gut wie unmöglich. Die Bachstraße wurde übrigens extra für diese Möglichkeit schon damals so breit ausgebaut und – weil man sie zunächst nicht brauchte – wieder verkehrsberuhigt. Das wird sich dann wohl ändern.

Für Sie wichtig:
Kierspe

Bebauungsplan Nr. 0276-4-76 Östlich Rathaus Teil 1

  • Schon Östlich Rathaus I war ein Reinfall: Man wollte Neubürger gewinnen. Stattdessen sind über 80% der Anwohner dort nur innerhalb Kierspes umgezogen. Man wollte das Startkapital für die Nordumgehung generieren. Eine Einnahmen- /Ausgabenrechnung liegt bis heute nicht vor. Warum wohl?
  • Die Nordumgehung wird auf absehbare Zeit nicht kommen. Kierspe muß mit dem Verkehr leben, den es jetzt hat, oder versuchen, diesen endlich über die Bundesstraßen 229 und 54 weiträumig umzuleiten, wie es eigentlich auch sein müßte.
  • Entgegen den Versprechungen von Bürgermeister, CDU, UWG und FDP will man Östlich Rathaus II jetzt (und später III) doch umsetzen, was zu mehr Verkehr am Haunerbusch, in Bordinghausen und an der Bachstraße führt.

Man verschweigt Ihnen die Wahrheit!


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