Freie Wählergemeinschaft regt neuen Standort für Volkshochschule an

Nach dem Brand im Alten Amtshaus könnte kostenneutral eine barrierefreie Bleibe gesucht werden.
Kierspe

Michaela Otto (links) und Vera Maiwurm (rechts) regen eine Verlegung der VHS-Geschäftsstelle in barrierefreie Räume an.

Nach dem Brand im Alten Amtshaus am 11. Oktober wurde die Geschäftsstelle der Volkshochschule vorübergehend ins Rathaus verlegt.

In der Vergangenheit kam sowohl von seiten Kiersper Bürgerinnen und Bürger als auch im Rat immer mal wieder das Gespräch darauf, daß eine Volkshochschule auch barrierefrei zu erreichen sein sollte. Im Alten Amtshaus war das nicht der Fall, weil sich die Räume im ersten Obergeschoß befanden und ein Aufzug nicht vorhanden ist. Diese Forderung hätte nur mit hohen Kosten realisiert werden können.

Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, daß jede Bürgerin und jeder Bürger ungehindert (d.h. unabhängig von einer eventuell vorhandenen Behinderung) alle öffentlichen Straßen, Plätze und Gebäude unserer Stadt – und dazu gehört auch die Volkshochschule – nutzen kann. Diese Barrierefreiheit ist eine unerläßliche Voraussetzung, um überhaupt mobil zu sein und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Leider gibt es sie in Kierspe nur ganz selten.

Dabei betrifft die Barrierefreiheit viele Menschen und ist – nicht zuletzt aufgrund der demographischen Veränderung und der zunehmenden Alterung der Gesellschaft – ein wichtiger Faktor für zukunftsorientierte Bau- und Sanierungsmaßnahmen, gerade auch für Kierspe.

Das nahmen jetzt Vera Maiwurm (Ratsmitglied) und Michaela Otto (Sachkundige Bürgerin im Ausschuß für Schule und Kultur) zum Anlaß um in einem Brief an den Bürgermeister anzuregen, nicht nur die Rückverlegung ins Alte Amtshaus ins Auge zu fassen, sondern die Gelegenheit zu nutzen, über einen neuen Standort nachzudenken.

„Jetzt ist die Gelegenheit vorhanden, einen Umzug in barrierefreie Räume ohne zusätzliche Kosten zu realisieren. Wir sind aus diesem Grund der Meinung, daß diese Möglichkeit auf jeden Fall mit in Betracht gezogen werden sollte“, machte Vera Maiwurm deutlich und Michaela Otto ergänzte, daß auch die Parksituation am Alten Amtshaus nicht zufriedenstellend sei und es bessere Standorte in Kierspe mit ausreichenden Parkmöglichkeiten gebe: „Ich denke da an die Gesamtschule und vor allem an das ehemalige Gemeindehaus Felderhof“.

Einig waren sich die beiden auch über die zukünftige Nutzung des Alten Amtshauses: „Die dann zur Verfügung stehenden Räume des Alten Amtshauses könnten anderweitig frei vermietet werden.“

 


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